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Donnerstag, 27. August 2026 - 18:30

Männlichkeit in Zeiten der Militarisierung - vom Rekruten zum Genossen.

Deutschland rüstet auf und dafür braucht es massenhaft Menschenmaterial - also Soldat*innen.

Die Einführung der Wehrpflicht scheint nur eine Frage der Zeit. Das bedeutet vor allem für junge Männer, dass man sich mit der Frage auseinandersetzen muss, was Soldatentum eigentlich bedeutet und ob man sich dem Ganzen nicht lieber verweigern will.

Soldaten (und auch Soldat*innen) müssen in aller erster Linie hart sein. Hart und unnachgiebig dem Feind gegenüber und hart aber auch sich selbst gegenüber. Durchhalten, keine Schwäche zeigen und auch kein Mitleid mit dem feindlichen Gegenüber.

Insofern hören sich die Anforderungen an Soldaten eigentlich an, wie Zuspitzungen von einem konservativen Männerbild und müssen in den Kontext des antifeministischen Rollbacks gestellt werden.

Auch wenn die Bundeswehr mittlerweile auch um weibliche Soldatinnen wirbt: der Modus der Mannlichkeit bleibt derselbe.

Wir wollen auf unserer Veranstaltung mit einem Genossen ins Gespräch kommen, der vor ein paar Jahren selbst beim Bund eine Grundausbildung gemacht hat und uns von seinen Ertahrungen erzählen wird.

Wir werden darüber sprechen, wie man sich als Soldat den Anforderungen an eine harte, soldatische Männlichkeit unterwerfen muss und gemeinsam überlegen, welchen Einfluss Militarisierung auf gesellschaftliche Geschlechterrollen hat.

Wir freuen uns auch auf eine gemeinsame Diskussion mit euch bei einem kühlen Getränk von der Bar

(Eine Veranstaltung der interventionistischen Linken Frankfurt,https://www.instagram.com/p/DcQ2d2TsGdA/ )

_source_ : https://www.instagram.com/p/DcQ2d2TsGdA/
_source_ : message received on 27. August 08 Uhr